Drucken

Drucken heutzutage – was hat sich verändert?

Die Geschichte des Buchdrucks begann mit der Erfindung des Buchdrucks von Johannes Gutenberg. Doch die Ursprünge sind bis zu den alten Römern zu verfolgen. Angesichts dessen, dass der erste Drucker erst um 1980 auf den Markt kam, ist eine lange Entwicklungsgeschichte des Buchdrucks nötig gewesen. Der Drucker gehört heutzutage jedoch als fester Bestandteil jedes Büros und fast jedes Wohnheims. Spätestens mit der Entwicklung des 3D-Drucks hat ein neues Zeitalter des Druckens begonnen.

Drucken in seinen Anfängen

Der Druck im Allgemeinen hat heutzutage im Grunde wenig mit dem Buchdruck in seiner Anfangszeit gemein. Die ersten Ursprünge des Buchdrucks findet man im Ostasien sowie im alten Rom. Zu dieser Zeit wurde jede Seite des zu druckenden Dokuments in einem Druckstock aus Holz geschnitten und schließlich abgezogen. Dieses Verfahren wird als Blockdruckverfahren bezeichnet. Die Form der Bücher, die wir kennen, entwickelte sich erst im 15. Jahrhundert in Europa. Hier druckte Johannes Gutenberg die erste Bibel im heutigen Buchformat und stellte das Druckverfahren zusammen, wobei bewegliche Letter zum Einsatz kamen. Dies stellte zugleich die Vorstufe zum heutigen Drucken dar.

Der erste Drucker und der heutige Drucker – ein Vergleich

Als das Druckverfahren erfunden wurde, begann eine stetige Weiterentwicklung desselben. Der erste Vorläufer der digitalen Schriften, die Schreibmaschine, wurde im 18. Jahrhundert erfunden. Dadurch wurde die Möglichkeit gegeben, die Buchstaben direkt auf das Papier zu drucken, indem über einen Tastendruck der Buchstabe über ein Farbband auf das Papier übertragen wurde. Anschließend erschien in den 1980er Jahren der Nadeldrucker, mit einem ähnlichen Prinzip wie bei der Schreibmaschine.

Nur wurde hier mit einer kleinen Nadel gedruckt, sodass die Buchstaben nicht weiter über das Gerät eingetippt wurden. Daneben kam es zu der Erfindung des Kugelknopfdruckers und des Typenraddruckers. Anschließend entstand der Tintenstrahldrucker, bei dem die Buchstaben auf das Papier aufgespritzt wurden. Heutzutage sind die Laserstrahldrucker am meisten verbreitet. Bei diesen wird auf einer statisch aufgeladenen Trommel an den Stellen Toner angezogen, auf denen ein Laserstrahl die Beladung negiert, bzw. wieder entlädt. Der Toner wird dadurch auf das Papier übertragen, sodass qualitativ hochwertige Drucke erzeugt werden.

Der 3D-Druck – eine Revolution für die Branchen

Der 3D-Druck stellt den nächsten Schritt im Druckverfahren dar. Der Engländer Charles Hull entwickelte um 1983 ein Verfahren, welches das hinzufügen des Materials ermöglichte. Das Verfahren bekam die Bezeichnung Stereolithografie. Inzwischen hat sich das 3D-Druckverfahren weiter entwickelt und ganze Branchen revolutioniert. So werden in China bereits ganze Häuser aus den 3D-Druckern hergestellt.

Der größte Vorteil dieses Einsatzbereichs liegt in der Tatsache, dass die Wohnungen kostengünstiger hergestellt werden können, und zwar bei einem geringen Zeitaufwand. In der Medizin werden ebenfalls neue Möglichkeiten eröffnet. Mit dem 3D-Drucker können Implantate, Prothesen und sogar Organe hergestellt werden. Zudem lassen sich Modelle drucken, mit welchen die Ärzte die Operationen besser vorbereiten können. Angesichts dessen, dass sich selbst Lebensmittel drucken lassen, scheinen die Anwendungsmöglichkeiten dieses Druckverfahrens unbegrenzt.

Zeitungen und Magazine im digitalen Wandel

Mit der Zunahme der Digitalisierungen kam es auch zu Änderungen im Bereich des Drucks klassischer Magazine und Zeitungen. Diese werden nun vermehrt über das Internet geblättert, ohne dass es zur physischen Berührung mit den Blättern kommt. Aus diesem Grund wird weniger gedruckt und es werden immer mehr Inhalte digital zur Verfügung gestellt. Es bleibt anzunehmen, dass die Zeitungen mit der Zeit ausschließlich online zur Verfügung stehen werden.

Drucker als Internet of Thing (IoT)

Der Grundgedanke von IoT ist es, Alltagsgegenstände internetfähig zu gestalten. Mit der Zeit sollen Lautsprecher, Glühbirnen oder Kühlschränke mit dem Internet verbunden werden. Der Begriff Smart Home ist eng verbunden mit IoT. Drucker sind ebenfalls internetfähig, sodass diese mitteilen lassen, wenn die Druckerpatronen leer sind und zudem den Gebraucher gleich zu einem Versandhaus verlinken können, welcher die nötigen Patronen verkauft. Auf den mit dem Internet verbundenen Druckern können Dokumente aus der ganzen Welt gedruckt werden, ungeachtet deren Ursprungs.

Das papierarme Büro dank DMS

Das Dokumentenmanagementsystem, kurz DMS, zielt darauf ab, ein papierloses Büro zu erreichen. Zwar kann man ein Büro, in dem ein Drucker steht, kaum als papierlos bezeichnen, doch wir waren einem papierlosen Büro nie näher als heutzutage. In Zukunft werden die gesamten Dokumente am PC abgespeichert sein, sodass der Zugriff auf diese schnell und problemlos erfolgen kann. Zudem wird diese Lösung weitaus wirtschaftlicher sein. Doch der Drucker ist im Büro noch nicht gänzlich ergänzt, obwohl wir auf dem besten Weg dorthin sind.

 

Hier findest du einige Drucker im Vergleich.

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